Schulprogramm
Die Embelschule
SCHWERPUNKTE der PÄDAGOGISCHEN ARBEIT
bezogen auf den SP Berufs- und Lebenswelt
Soziale Wahrnehmung, Solidarität und soziales Handeln erfordern unter anderem kommunikative Kompetenz (Deutsch), Identifikation und Rollendistanz, Entwicklung und Entfaltung von Ich-Stärke (eigene Einstellungen, Werthaltungen, eigenes Verhalten) als auch Einübung von Frustrationstoleranz.
- Unsere Schülerinnen und Schüler sollen ein aus ihrer Situation entspringendes Problembewusstsein entwickeln, an das in der Arbeit (Ihrer Lehre bzw. Weiterbildung) angeknüpft werden kann. - Die anscheinend geringen Entscheidungsspielräume bei der Berufswahl sollen durch vermehrte Information erweitert werden. - Aufhebung des Mangels an Orientierungsdaten über Berufsfelder, Qualifikationen und weiterführende Bildungswege, dadurch bessere Kenntnis über Hilfs- und Durchsetzungsmöglichkeiten eigener Berufswünsche.
Zielsetzungen des Schwerpunktes in Verbindung mit den angebotenen allgemeinbildenden Fächern:
Einführung in die Arbeits- und Wirtschaftswelt (GW,GS) (Wirtschaftskreislauf, Geldschöpfung, mechanische Fertigung, Arbeitsteilung, wirtschafts- und sozialgeschichtliche Basisdaten)
Vermittlung grundlegender Arbeitshaltungen und –einstellungen (alle Fächer)
Vermittlung von technisch-handwerklichen und kaufmännischen Fertigkeiten (EH,WE)
Berufsorientierung und Berufswahlreife (alle Fächer) - besondere Förderung der Grundtechniken Lesen, Schreiben, Rechnen und Elektronische Datenverarbeitung
Das Hauptanliegen ist soziales Lernen im Sinne einer Entwicklung bzw. Änderung von Verhaltensdispositionen im Hinblick auf eine zukünftige Berufssituation mit folgenden Zielen:
Verringerung des „Realitätsschocks“ beim Übergang vom Schülerdasein zum Lehrling durch spielerische Antizipation der Berufssituation (ähnliches gilt auch für weiterführende Schulen, Änderungen der Aufgaben- und Lernsituation – Interessens- und Begabungsförderung);
Information über Rechte und Pflichten nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz und dem Berufsbildungsgesetz;
die Schüler durch Sensibilisierung für die Zusammenhänge im Betrieb auf das Betriebspraktikum (Berufspraktische Tage) vorzubereiten sowie die Bewerbung und die damit verbundenen Initiationsriten (Vorstellungsgespräch) vorzubereiten und die dabei auftretenden Ängste durch spielerische Vorwegnahme zu verringern.
Für unsere Schüler ist eine gute praxisorientierte Ausbildung notwendig, um eine bessere Integration in das Berufs- und Wirtschaftsleben zu ermöglichen. Im Hinblick auf eine berufliche Entscheidung sollen die Schülerinnen und Schüler zu selbständigen, selbstbewussten jungen Menschen werden, die sich Ihrer persönlichen Interessen und Fähigkeiten bewusst sind und diese auch gezielt einsetzen können.
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